Landhausgarten
Das heutige Gartendenkmal am Ufer der Havel wurde Ende der 20er Jahren des letzten Jahrhunderts als Privatgarten der jüdischen Familie Fränkel angelegt. Mit der Gestaltung beauftragt war der Berliner Stadtgartendirektor Erwin Barth, bekannt u.a. für seine Stadtplätze und Parks in Charlottenburg wie den Savignyplatz und Lietzenseepark. Er schuf in Kladow eine mehrfach gegliederte, regelmäßige Gartenanlage u.a. mit Rosengarten, Staudenkaskade und großem Obst- und Gemüsegarten. Später kam ein landschaftlicher Teil mit Wasserfall, Teichen und einem Teepavillon hinzu.
Nach verschiedenen Nutzungen, u.a. als Zollstation, ist der Garten heute in der Zuständigkeit des Naturschutz- und Grünflächenamtes Spandau. Seit Anfang der 90er Jahre wird er auf Grundlage der Planungen des Büros „Werkstatt Zwo“ u.a. mit Mitteln der Denkmalpflege wiederhergestellt. Eine Ausstellung im alten Kutscherhaus informiert über die wechselvolle Geschichte. Im Garten geben Infotafeln Erläuterungen zu den einzelnen Gartenpartien.
Der Garten ist Mitglied bei „Berlins Grüne Seiten“ und beim „Gartennetz Deutschland e.V.“
Auf Anfrage werden für Gruppen Führungen durch den Garten angeboten.
Anmeldung unter: 0152 - 08616950 oder sommercafe@arcor.de
